BWL- und Controllingstudium

BWL- und Controllingstudium

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:13: Ja, hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Studierendet überprobieren.

00:00:19: Und bei mir ist heute Abend Frau Sarah Wahlbröll.

00:00:23: Hallo.

00:00:23: Schönen guten Abend, Frau Wahlbrüll!

00:00:28: Und wir starten, wie wir es immer machen mit so einer kleinen Vorstellungsrunde.

00:00:33: Ihr Lebenslauf, das ich hier gerade in der Hand habe, da ist ja durchaus bewegt und passt aber auch ein bisschen zur fernen Universität zu der Diversität des Studierenden die wir haben.

00:00:44: Sie haben nach der Fachhochschulreife erst mal eine Ausbildung gemacht zur Automobilkaufrau und ihr erfolgreich abgeschlossen.

00:00:52: Dann haben sie eine Bankfachwertenausbildung gemacht bei der Frankfurt School of Finance, anschließend haben sie dann ein Studium zu Diplomfinanzwerten gemacht beim Bundeszentralamt für.

00:01:06: Steuern.

00:01:07: Und damit nicht genug, dann sind sie zu uns an die Fernuniversität gegangen und haben das Hagen der Master Management Studium absolviert, wo wir uns auch kennengelernt haben.

00:01:19: Sie haben bei mir Masterarbeit geschrieben über das Thema CumEx, was durchaus in der Praxis oder in der Gesellschaft von Bedeutung hat, da können wir heute noch ein bisschen darüber sprechen.

00:01:29: Ja, die sind immer noch beim Bundeszentralamt für Steueren beschäftigt und waren auch in Nebentätigkeiten ein paar Jahre in der Pflege beschäftigt.

00:01:38: Und das ist ja durchaus ein Thema, was bei uns in einer Gesellschaft oder in der Politik momentan auch von Bedeutung ist.

00:01:46: also wir haben eine Menge Gesprächsstoff Wir können einsteigen, vielleicht so ein bisschen in die Frage.

00:01:53: Viele junge Studierende oder potenzielle Studierenden überlegen sich, soll ich noch eine Ausbildung machen vom Studium?

00:01:58: Oder soll ich nur eine Ausbildung machen und gar kein Studium mehr?

00:02:02: Und Sie haben ja ne Ausbildung gemacht, da sogar zwei, wenn man sowohl mit der Bankfachwärtsausbildung lohnt sich das aus Ihrer Sicht noch?

00:02:10: Würden sie das Studierendem empfehlen, Ne Ausbildung vorherzumachen?

00:02:15: Ja also ich glaube, dass kommt natürlich immer darauf an was man sich beruflich vorstellt, in welcher Richtung man sich entwickeln möchte.

00:02:23: Im Nachhinein muss ich ganz ehrlich sagen hätte es wahrscheinlich ein bisschen anders gemacht.

00:02:29: Ich habe damals gedacht mache jetzt eine Kaufmenscherausbildung oder gehe studieren und ich hatte so die Vorstellung dass alle Studenten nur Theoretiker sind und nicht so viel dann halt in der Praxis zu tun haben und da Einblicke haben.

00:02:46: aber auch wahrscheinlich aus bisschen Unwissenheit, weil man ja auch in den Semesterferien oder auch macht ja eigentlich genug Praktika sage ich mal und hat dann natürlich auch später schon die Möglichkeit wie sagt man finanziell oder auch überhaupt was die Karriere angeht.

00:03:06: Wahrscheinlich wenn man halt studiert direkt mehr Möglichkeiten hat.

00:03:12: Ich würde zwar jetzt nicht sagen, dass es mir geschadet hat die Ausbildung und ich habe das auch gerne gemacht.

00:03:18: Es war eine sehr interessante Ausbildung.

00:03:21: Ich glaube, ich war damals... Die wurde erst vor ein paar Jahren vorher dann begründet überhaupt der Ausbildungs- werde gern im Prinzip also den Ausbildung beruf und ja aber nach hinein würde ich wahrscheinlich tatsächlich direkt Ja, Studiengang wählen.

00:03:43: Und Automobilkauffrau?

00:03:45: Also da muss man erstmal entscheiden okay ich mache was Kaufmännisches das ist ja so die erste Entscheidung.

00:03:50: Ich kenne nur diese klassischen Einzelhandelsindustrie-Kaufmann oder sowas.

00:03:54: Automobilkaufbau in dem Sinne habe ich auch noch nicht gehört.

00:03:58: Wie guckt man dann darauf und sagt man okay Kaufrauer will ich vielleicht machen hier Ausbildung aber verboten mit einem Automobil.

00:04:05: Was war da so Ihre Gedanken?

00:04:07: Viele denken ja, Automobiliere kaufen Frau ist auch ein Autoverkäufer.

00:04:13: Also da wurde ich ganz oft darauf angesprochen was nicht der Fall ist es einfach Bürokaufbau im Autohaus.

00:04:19: und wie bin ich darauf gekommen?

00:04:23: also ich habe mich viel informiert über verschiedene Ausbildungsberufe und fand das halt sehr interessant.

00:04:29: spannend weil ich zum damaligen Zeitpunkt sowieso bin Motorrad gefahren ... fand das, setz ich auch Autos und so interessant.

00:04:38: Und dachte halt... Das wäre ganz nett!

00:04:42: Hat mich aber damals auch nicht wirklich informiert.

00:04:44: was gibt es denn da für Weiterbildungsmöglichkeiten wenn man da einmal fertig ist?

00:04:48: Also dass ist ja dann meiner Meinung nach im Auto-Haus auch recht beschränkt.

00:04:53: Und Autoverkäufer wollte ich nie werden.

00:04:57: Da hat man ja auch viel mit Provisionen zu tun und das war mir dann auch ein bisschen zu... Risiko behaftet, sag ich mal.

00:05:06: Ja und ich fand es interessant und habe den Ausbildungsplatz bekommen.

00:05:11: Also so war es spannend auf jeden Fall.

00:05:14: In der Affinität hab' ich jetzt gerade rausgehört.

00:05:16: Das Stichwort Motorrad sollte man auch dann schon mitbringen zu der Branche wo man dann auch eine Ausbildung macht.

00:05:22: wahrscheinlich sonst macht's wohl wenig Sinn.

00:05:26: Ich glaube man sollte sich schon ein bisschen für Autos interessieren.

00:05:33: dem Durchblick vielleicht jetzt wie ein Mechaniker oder dass ich jetzt alles wusste, aber ein bisschen Ahnung und halt.

00:05:42: auf jeden Fall das Interesse muss da sein.

00:05:44: Und wir wurden ja auch in der Ausbildung zum Beispiel einen Monat in die Werkstatt eingesetzt.

00:05:49: Das war zum Beispiel auch total interessant mit Blaumann und dann durften wir halt dann miterbeiten.

00:05:56: Ich habe mich zuquant zeitisch überlegt, ob ich die Ausbildung abbreche und Mischatronika werde.

00:06:02: Also Mischatonika ran?

00:06:06: Ist denn da die Frauenquote so hoch oder... Nee ist nicht mehr.

00:06:10: Also der Werk stoppt nie gar nicht.

00:06:11: also mittlerweile vielleicht mehr als damals aber ist ja jetzt auch schon über zwanzig Jahre her.

00:06:21: Gut, dann nach der Ausbildung haben Sie dann ja sozusagen die Branche und sie sind ja gewechselt.

00:06:27: Und dann zur Bank oder beziehungsweise Bankfaktwerte gemacht?

00:06:31: Also wie sind Sie da aufgekommen?

00:06:33: Ja also ich habe erst mal mein Autohaus damals in dem ich halt die Ausbildung gemacht hab ist insorvent gegangen und da musste ich halt schauen was ich alternativ mache.

00:06:45: Ich konnte halt nicht übernommen werden Und dann war es zu dem damaligen Zeitpunkt gar nicht so einfach, da im Autohaus eine Tätigkeit zu finden.

00:06:54: und dann hatte damals eine Bank quer einen Steiger gesucht.

00:07:01: Also ein Backoffice-Bereich also auch Bürotätigkeit.

00:07:04: und ja und da habe ich mich dann beworben und hab dann auf die Stelle bekommen und den Bankfach wird, den habe paar Jahre später gemacht.

00:07:16: Das war dann auch im Prinzip eine berufsbegleitende Fortbildung, die ich dann auch in meiner Freizeit hingemacht habe.

00:07:23: Das heißt das waren nicht kombiniert oder abgesprochen mit der Bank?

00:07:26: Das haben sie quasi so für sich gemacht.

00:07:29: Genau

00:07:29: ja!

00:07:30: Okay

00:07:30: gut und dann sind Sie aber nicht, ich sag mal, in der Finanzdienstleistungsbranche geblieben.

00:07:37: Warum

00:07:37: nicht?!

00:07:39: Ja, weil dann der Standort in Bonn geschlossen hat und nach Essen verlagert wurde.

00:07:48: Und ja, da hatte ich halt überlegt was ich mache bin dann erst mal mitgegangen.

00:07:52: also es gab dann Sozialplanen und ich habe noch zwei Jahre unter der Woche Essen gewohnt.

00:07:58: aber langfristig war das doch nichts für mich Möglichkeiten auch beschränkt.

00:08:11: Ich hatte zwar schon mich intern weiterentwickelt, aber ich wollte halt ein bisschen mehr noch erreichen, sei es jetzt vom Aufgabengebiet, aber auch finanziell und ich hatte früher schon immer mal die Überlegung gehabt, dass vielleicht der öffentliche Dienst nicht verkehrt wäre.

00:08:33: Für

00:08:37: den öffentlichen Dienst ist das nie zu spiel.

00:08:40: Ja, doch!

00:08:41: Wenn man verbrannt wird werden möchte ja dann auch ein Höchstalter und das feier schon mein Ziel.

00:08:48: Und ja, da habe ich aber Glück gehabt dass ich dann über das BZST, also Bundestag von Anzesteuern einen Studienplatz bekommen habe.

00:08:59: Also sind Sie darauf gekommen über das Internet oder wie sind sie darauf gekommen konkret?

00:09:06: Ich habe dann recherchiert.

00:09:08: Also ich wollte so schon in der Verwaltung, also jetzt irgendwas in einer Verwaltung machen und ich glaube das BZSC hatte damals eine Radio-Werbung geschaltet.

00:09:20: Ach echt?

00:09:21: Ich meine ja!

00:09:21: Und ich hatte mich auch selbst beim Finanzamt selbst beworben aber auch bei dem Bundeszentralamt für Steuern und da bin ich auch echt froh dass das nach hinein geklappt hat weil auch ganz viele die beim Finanzamtrecht Studien gemacht haben, möchten nachher zu uns.

00:09:39: Weil wir sind ja eine riesen Bundesbräuere mit mehreren Standorten und man hat halt super viele Möglichkeiten und Bereiche um sich da weiterzuentwickeln und auch interessante Themengebiete in interessanten Themengebieten zu arbeiten.

00:10:00: Also ich breite mal ein bisschen die Lanze für das Fach Steuern oder wie es in der Betriebswirtschaftslehre heißt, für die betriebsfisch- schaftliche Steuerlehre.

00:10:09: Das klingt so ein bisschen unsexy, ne?

00:10:11: Also ich habe vor dem Studium damals auch eine Ausbildung gemacht und zwar zum Steuerfachgehilfen.

00:10:19: Es ist heute auch ein bisschen netter und anders aber da man sieht das beim Steuerbüro.

00:10:25: Aber zumindest im Studium ist es so dass auch im B-Weltstudium nicht mehr so beliebt ist und viele Unis das gar nicht mehr anbieten.

00:10:34: Das ist stark rückläufig.

00:10:36: Die machen es dann auch, ich sage mal mit dem Abschluss weil die Worten steuerbarer der Wischersprüfer werden oder sowas.

00:10:44: Aber insgesamt ist das echt rückräufig geworden.

00:10:47: Kommen wir zurück zu ihr, zum Bundeszentralamt für Steuern des Studiums.

00:10:51: also wie gesagt Ich kannte das nicht.

00:10:55: Wie läuft das ab?

00:10:57: Ja also beim Bundeszentralamt Für Steueren wenn man Also da den Studienplatz erhält, wird man für die drei Jahre geht das Studium abgeordnet.

00:11:09: Das Studium bietet im Prinzip die jeweilige Landesfinanzverwaltung an und wir werden dann für die Zeit abgeordnete.

00:11:17: Und ich war in Nordrhein-Westfalen und da ist die Uni Nordkirchen, das ist beim Münster.

00:11:24: Dann ist man in der Theoriephase auf dem Campusgelände untergebracht hat dann ein Wechselteil zwischen Abschnitte in der Theorie und in der Praxis, sondern in der praxis ist man da im bestimmten Finanzamt zugeordnet.

00:11:37: Und das

00:11:37: ist so eine Art duale Studium?

00:11:38: Ja

00:11:38: genau, ja richtig also bezahltes Duale Studiums.

00:11:43: Das heißt man kriegt auch Geld dafür?

00:11:46: Ja

00:11:46: wichtig!

00:11:46: Was ist ja auch ein Punkt, also duale Studien ist ja eher die Sondersache wo man Wo viele das jetzt auch machen, das bieten ja in der Regel Fachhochschulen an.

00:11:54: Die Spiele bieten gar nicht an und wir auch nicht in Hagen aber bei Fachhochschulen ist das durchaus beliebt so ein Studiengang.

00:12:03: Das nennt sich noch die Probenfinanzwerten, aber das ist wahrscheinlich heute im Bachelorstudium oder sowas?

00:12:07: Ja,

00:12:08: aber ich glaube Nordrhein-Westfalen hat das immer noch nicht.

00:12:11: Also ich habe das Studium dann erst mit einem Jahrzwanzig gemacht also gucke es jetzt auch schon wieder paar Jahre her.

00:12:18: Aber ich glaube, die haben das immer noch nicht umgestellt.

00:12:21: Also die anderen Bundesländer schon also viele fast alle auf dem Bachelor.

00:12:26: Aber Nordrhein-Westfalen ist halt meine ich noch Diplom und ist aber dann im Prinzip gleichzusetzen mit dem neuen Bachelor.

00:12:37: Und der Wechsel zwischen Praxis und Theorie?

00:12:40: Das sind so einzelne Blöcke wo man sagt, man macht ein paar Wochen oder Monate im Finanzamt und dann kommen paar Wochen, Monate Theoriedern in Neukirchen.

00:12:50: Oder läuft das jeden Montag und jeden Freitag da und da?

00:12:55: Nee, nee.

00:12:55: also es ist schon Blockweise sind aber auch als.

00:12:58: die Blöcke sind nicht immer gleich.

00:12:59: Also man hat zum Beispiel am Anfang relativ langen Block Dann schreibt man auch doch dann hat man eine zwischenprüfung war dann schon relativ Sechs Monate meine ich so circa, hat man den ersten Block und dann hat man schon die Zwischenprüfung.

00:13:16: Und dann ist man für zwei, drei Monate im Finanzamt, dann ist mal wieder paar Monate in der nächsten Theoriephase und so wechselt das dann halt immer.

00:13:28: Wir werden das beurteilen?

00:13:30: Aus Ihrer Sicht ist es gut so oder könnte man da irgendwas besser machen?

00:13:34: oder war da irgendetwas wo Sie sagen würden Boah das geht gar nicht.

00:13:37: Also ich sag mal, ein Wechsel zwischen also tageweise kann man da definitiv nicht machen.

00:13:43: Der Stoff ist wirklich sehr umfangreich.

00:13:48: Es war am Anfang habe ich auch gedacht Man hat ja dann im Prinzip von acht bis dreizehn Uhr Unterricht und dann hat man Zeit zum Lernen.

00:13:58: Und ich dachte am Anfang das muss ja locker reichen und hab mir wieder Vorlagenmacken angelegt.

00:14:04: Wollt ihr dann halt immer, damit das ins Langzeitgedächtnis kommt?

00:14:07: Erst alle zwei Tage wiederholen.

00:14:09: Jede Woche und dann immer die Abstände größer.

00:14:12: Und irgendwann ist es beim Langzeit-Gedächtnissen angekommen.

00:14:16: Aber das war so viel Stoff, dass man da gar nicht hinterher kam.

00:14:20: Also wirklich wiederholend war schon echt schwierig.

00:14:25: Das ganze Studium ist ja komplett auf Steuerrecht ausgelegt und ... Ist sehr spannend!

00:14:32: Was ich vielleicht anders machen würde ist, was zum Beispiel die Abschlussprüfung angeht.

00:14:38: Die dann nach drei Jahren stattfindet.

00:14:39: man hat ja zwischendrin auch immer Prüfungen, die natürlich dann auch in die Gesamtnote einfließen.

00:14:44: und zum Ende hin schreibt man in fünf Fäschern prüfungen A-Fünf Stunden.

00:14:55: Das ist natürlich etwas anderes wie wenn man hier Modulweise lernt.

00:15:01: Da ist es halt wirklich so, du musst für die kompletten drei Jahre das Wissen dann parat haben am Ende noch mal.

00:15:08: Und ich fand halt einfach die Zeit.

00:15:09: also man hat dann wirklich Freitag eine Prüfung beschrieben, dann Montag Dienstag und Donnerstag-Freitag.

00:15:16: Also man hatte nicht wirklich Zeit dazwischen sich nur alles anzuschauen wie das nächste Fach.

00:15:21: da hätte ich schön gefunden wenn man gesagt hätte Ein oder zwei Prüfungen pro Woche, oder so.

00:15:29: Aber da haben die mittlerweile auch ein bisschen was geändert, dass man, glaube ich, eine oder zwei Tage mehr Zeit hat.

00:15:34: aber das war damals schon sehr anstrengend dann.

00:15:38: Glaubst du noch mütliche Prüfung dazu?

00:15:40: Also zu jedem dieser Fächernanführungszeichen dann auch noch mit den Prüfen gab es auch noch?

00:15:45: Ja also

00:15:45: es gab eine mündische PrüfUNG und dann wurde alles abgefragt worauf die Professorin Lust habe.

00:15:54: Ja, genau.

00:15:55: Wenn man am anderen Ende des Schlüssels setzt, dann kann man fragen was man will.

00:16:01: Wir hatten gesagt es ist sehr juristisch geprägt also steuerrecht das heißt so BWL-Anteile oder eher die betriebswirtschaftliche Sicht auf die Steuern war da weniger wahrscheinlich angesagt?

00:16:13: Also immer eher Fokus natürlich auf Sicht aus Sicht der Behörde im Prinzip bei solchen Steuerrechts.

00:16:22: Wir hatten Abgabenordnungen, wir hatten Einkommensteuerbilanz aber dann immer wie ja doch also schon auch wieder Störflichtiges zu bilancieren hat.

00:16:36: Abweichung zwischen Handelsbilanz Steuervilanz und so

00:16:45: weiter.

00:16:45: Ja nach dem Abschluss sind sie da geblieben oder Bundeszentralamt für Steuern dann auch treu geblieben bis heute.

00:16:56: Aber dennoch hat sie das ja nicht losgelassen mit dem Studium, also muss ja immer noch was nebenbei machen und scheint jetzt mal nicht ausgelastet aber da sind ja alle Studenten an der Universität.

00:17:07: Dann haben sich entschieden für das Hagener Masterstudium Management.

00:17:11: wie sind Sie darauf gekommen oder was waren Ihre Beweggründe das zu machen?

00:17:16: Ja, keine Ahnung was mich da geritten hat.

00:17:20: Nein also es war... ich wollte einfach noch mal etwas erreichen oder so ein bisschen.

00:17:29: ja zu der Ehrgeiz der mich da glaube ich so ein bißchen angesprochen hat dass man einen doch auch noch den Master schaffen kann und dachte dann aber auch Hab damit ja im Prinzip auch die Qualifikation, um in eine höheren Dienstmische gegeben falls irgendwann zu bewerben.

00:17:56: Das war so ein bisschen die Idee aber jetzt nicht fix sondern einfach nur dass ich die Möglichkeit hätte und weil das dann auch nicht so einfacher ist.

00:18:07: also ich möchte schon eigentlich im öffentlichen Dienst bleiben.

00:18:12: Und wie sind Sie auf das HIMS, also Hagener Masterstudium für Management gekommen?

00:18:17: Das muss man ja vielleicht dazusagen jetzt.

00:18:20: Das ist ein weiterbildendes Studium und es ist auch kostenflächtig.

00:18:25: Und B richtet sich an Leute die alle was studiert haben aber nicht unbedingt mit BWL.

00:18:32: Das nennt sich nicht konsekutiv.

00:18:34: übrigens weil ich den Behörden Deutsch Da weiß ich jetzt nicht genau, wer das noch alles so anbietet außer uns.

00:18:42: Aber ich könnte mir vorstellen, dass wir nicht die einzigen sind.

00:18:45: also Sie sind sie dann auf Hagen gekommen?

00:18:47: Also tatsächlich war meine erste Idee direkt über Fernuni-Hagen das Studium zu absolvieren.

00:18:54: aber da wurde mir gesagt, dass ich zu wenig Bilanz BBL Module in meinem Studium hatte und dass es halt nicht möglich ist.

00:19:07: Und dann hatte ich halt weiter überlegt.

00:19:08: Mir wurde auch gesagt, dass es noch diese Möglichkeit hier gibt und ja... Ich glaube, es gab noch ein zwei andere Universitäten die das auch angeboten haben.

00:19:21: aber also mir war es wichtig, dass auf jeden Fall eine richtige Universität ist weil das zum Beispiel auch eine Voraussetzung von vielen Behörden ist damit das Masterstudium so anerkannt wird, dass man in einem höheren Dienst kann.

00:19:37: Ja, es war zwar jetzt finanziell schon eine Hausnummer muss man ganz ehrlich sagen.

00:19:44: Aber das passt jetzt einfach für mich am besten dann weil ich alles dann wirklich zu Hause machen konnte, zuhause lernen konnte, die Prüfung schreiben konnte und das hat mir dann schon einiges erleichtert.

00:19:59: Das läuft ja im klassischen Fernstudium ab wie es in Hagen üblich ist also weiß nicht in Präsenz aber wieder so paar Online Veranstaltungen haben, die glaube ich auch Pflicht sind.

00:20:09: Ich weiß es gar nicht so genau aber...

00:20:11: Ja manche schon ja doch.

00:20:14: Also Teiljahr, Teil nein.

00:20:17: Aber war das nicht für sie eine Umstellung?

00:20:20: Wenn man so aus einem dualen Studium in Präsenz kommt und wechselt dann zur Ferne Uni wo das ein bisschen Einzelkämpfer ist?

00:20:30: War das kein Problem für Sie?

00:20:33: Das ist immer so ein bisschen Typssache.

00:20:36: Ich

00:20:36: war jetzt schon immer eigentlich so, dass ich mich auch recht gut selbst, sag ich mal, disziplinieren konnte.

00:20:44: Ich hatte da mit Freunden drüber gesprochen und dann die Magna teilweise, nee, ich brauche da wirklich etwas.

00:20:49: Ich muss da hin!

00:20:50: Ich brauch feste Termine, das man wirklich dann halt auch da jemanden sitzen hat, der was erzählt, man Fragen stellen kann und gezwungen ist dann auch hinzugehen.

00:21:01: Und ja für mich war es halt... so viel besser eigentlich, weil ich halt selbst wusste okay klar ich muss mich hinsetzen lernen habe es aber dann auch gemacht.

00:21:11: Es wäre zwar manchmal doch schön gewesen.

00:21:14: also es gab zwei Jahre dann auch die Seminare Aber ich hätte zum Beispiel vielleicht noch gut gefunden wenn irgendwie zu zwei Wochen vor den Prüfungen nochmal so eine Möglichkeit bestanden hätte Also dass das schon vorgegeben ist sich online nochmal zu treffen und Man hätte Fragen stellen können aus dem Skript, das ich vielleicht noch ergeben hätten.

00:21:38: Das hätte ich zum Beispiel noch ganz gut gefunden.

00:21:42: Ich meine die Vernetzung der Fernstudierenden in den grundständigen Studiengängen bei uns läuft ja meistens jetzt auch über WhatsApp-Gruppen und sowas wo sie sich selber organisieren.

00:21:54: Wir haben zwar diese Moodleforen, wo man solche Fragen ausstellen könnte.

00:21:57: Die sind aber gar nicht mehr.

00:21:59: so häufig werden die frequentiert, das meiste läuft dann sozusagen unter den Studierenden.

00:22:05: Das ist beim HIMS ja ein bisschen anders weil da haben wir alle sitzen also alle die jetzt nicht klassisch BVL gemacht haben und dass viele von Geisteswissenschaftlern bis hin zu Ingenieuren und Mediziner und Juristen und alles Mögliche hier von der Vorausbildung findet da die Vernetzung auch in dem so statt.

00:22:24: oder würden sagen da ist man eher vielleicht eher Einzelkämpfer wenn man sich vielleicht auch vorher von den Disziplinen da so unterschiedlich ist?

00:22:32: Also ich war jetzt auch in der WhatsApp-Gruppe und da wurde die eine oder andere Frage gestellt.

00:22:39: Ich habe mit dem ein oder anderen Mitstudierenden mich ausgetauscht, aber es war halt schon immer... Ja also es war möglich das ging schon irgendwie sag ich mal, aber wenn man etwas umfangreichere Fragen hatte oder ein bisschen komplexer jetzt von dem Professor erklärt haben wollte, das fehlte halt dann so ein bisschen.

00:23:08: Und es gab zwar ja diese Online-Seminare wo man ja auch frauerte Fragen stellen können aber die Lagen fand ich meistens terminlich einfach an einem falschen Zeitpunkt.

00:23:19: Also meistens war es ja... also ich habe zum Beispiel so studiert, man hat hier zwei Prüfungstermine was ich auch super fand weil dann hab' ich halt wirklich geschaut dass ich für den ersten Prüfungstermin nach drei Monaten das eine Modul gelernt habe und dann konnte ich das danach quasi abschließen und dann danach habe ich dann erst mit dem zweiten zum beispiel angefangen und das heißt ich war immer so Meistens zwei Wochen vor dem Prüfungstermin dann fertig, hatte vielleicht ein oder drei Fragen, die sich gesammelt hatten.

00:23:53: Ich habe ihn lieber gesammelten und wollte ihn anstellen.

00:23:56: Das habe ich ja teilweise bei ihnen auch gemacht, dass ich ihm dann Mails geschickt habe.

00:24:00: Aber manchmal war das schon so weit vorangeschritten, da ich mir gedacht habe, jetzt kannst du auch nicht mehr fragen.

00:24:07: Schon so kurz vor den Prüfungsterminen hätte es einen Online-Termin für mich.

00:24:13: Man wäre noch mal ganz gut gewesen.

00:24:14: Also statt diesen Fleischzeit als Ersatz zu diesem Online-Seminar, was viel früher oder später stattfindet ihn

00:24:23: abnehmen.

00:24:24: Und das immer mit wobei die Termine ich kann sich nur aus Dozenten sich sagen es hängt auch mit den Studien ab.

00:24:29: also ich glaube Plan ist schon der Geschäft und dass man diese Online-Termine, dass man die so ein bisschen blockt.

00:24:35: Dass man jetzt nicht sagt, man macht jede Woche da irgendwie einen, sondern man versucht schon so einen Wochenende rauszuziehen wo man das dann macht.

00:24:44: Und diese Terminabfall geläuft, glaube ich, mein Jahr vorher schon und dann eine Präferenz angeben.

00:24:51: Das ist gar nicht so einfacher, dann schon unter den dozenten Terminen zu finden und denen dann also geblockt an die Studierenden weiterzugeben.

00:24:59: Erjuchte man natürlich auch immer diese Wochenenden zu nehmen, die jetzt nicht ein langes Wochenende sind.

00:25:04: Ja klar!

00:25:05: Das kennen wir alle, ne?

00:25:06: Dann baut sich diese Termine immer um die Wochenenden, die nachher noch übrig bleiben.

00:25:10: Also das ist schon eine spannende Sache.

00:25:12: Wir hatten die früher übrigens in Präsenz.

00:25:14: Ja genau, ich auch.

00:25:16: Und die Prüfung ja

00:25:17: auch wohl?

00:25:19: Die waren auch in Präsens und da ist nach Corona.

00:25:23: also in Corona ging es ja nicht.

00:25:24: Da mussten alle sehen dass sie dann auf diese Online-Formate abwachen und dann haben wir Umfragen bei den Studierenden gemacht weil bei uns auch im Kollegenkreis war das eher so.

00:25:34: ach die sind schön die Präsentzveranstaltung Vor allen Dingen, wenn man dann abseits des fachlichen ja auch noch mal in den Pausen oder auch hinterher nochmal mit den Studierenden so ich sage mein Anführungszeichen sprechen kann.

00:25:46: Das fällt in line aus Ja aber Dann die Umfragen unter den Studieren denn nachher Die waren eindeutig.

00:25:53: also der Mehrheit gesagt nie wir machen das lieber online weil sonst müssen Reise aufwahren kosten Hotel übernachtung alles mehr zu kommt.

00:26:01: ne dass das geht online ein bisschen einfacher aus.

00:26:04: dozenten sich übrigens auch Ja, gut.

00:26:07: Aber das ist eben so wie es jetzt momentan ist und

00:26:10: klar.

00:26:11: Okay aber mit den Terminen nämlich auch noch mal ein bisschen mit.

00:26:15: Das können wir uns nochmal überlegen.

00:26:17: Dann haben Sie Masterarbeit geschrieben bei mir über CumEx.

00:26:20: Das ist ja natürlich jetzt auch ein Thema was in der Öffentlichkeit schon seit Jahren diskutiert wird.

00:26:28: Ich bin ja nun auch BWL'er mit so ein bisschen steuerlich im Hintergrund, sag ich mal eine Ausmiedung.

00:26:35: Und es gibt noch viele Kollegen von mir und auch andere BWLA die können das gar... Was ist das eigentlich?

00:26:41: Und jeder von uns hat vielleicht mal oder fast jeder hat mal eine Aktie gekauft und hat dann die Dividende bekommen einmal im Jahr und kriegt man da ein paar Euro, je nachdem wie viel Aktien man hat.

00:26:52: Und dann gibt es auch so einen Steuerabzug, der Kapitalertragsteuer.

00:26:55: Ich glaube, ich glaube, das ist ca.

00:26:56: und was dazu ist, die gehen denn weg?

00:26:58: Ja!

00:26:58: Und dann kriegt man noch den Rest diese seventy-fünfzig Prozent und freut sich oder freut sie nicht.

00:27:05: Wie sind denn diese Cum-Ex-Geschichten gelaufen, dass im Grunde genommen der Staat irgendwie sein Geld nicht gekriegt hat und bei einem selber wurde's abgezogen oder auch nicht?

00:27:15: Können Sie das in ein paar Sätzen erläutern für jemanden, der da überhaupt keine Ahnung von hat?

00:27:22: Ich versuche es.

00:27:24: Ja, also im Prinzip ist es ja so gewesen dass durch die Cum-Ex-Geschäfte es zu Steuerstattungen sei es von WZST jetzt oder Steueranrechnungen durch das Finanzamt kam und man davon ausging, dass vorher der Steuerabzug auf die Dividendenzahlung bzw.

00:27:47: Dividendenkompositionszahlung schon stattgefunden hat.

00:27:50: Und das war eben nicht der Fall.

00:27:52: Das heißt, wir haben eine Steuer erstattet... Also ich gehe jetzt mal von uns aus vom WZST.

00:27:58: Wir haben eine Steuer erstatteten am Doppelbesteuernsabkommen, hatten dann bestimmte Antragstelle halt die Möglichkeit bei uns Steuererstattungsanträge zu stellen und hätten für gewöhnlich auch die Voraussetzung erfüllt und haben dann die Steuer ausgezahlt.

00:28:19: Ja, die Steuer, die aber wie wir ausgezahlt haben hätte ja zuvor einbehalten werden müssen und das ist nicht passiert.

00:28:27: Das heißt wir haben etwas ausgezalt was vorher nie der Staat eingenommen hat.

00:28:31: Und das ist dadurch entstanden weil man sogenannte Dividendenkompensationszahlungen ausgemöst hat also das heißt jemand der ganz normal in seinem Aktiendepot Aktien hält und bekommt dann am Hauptversammlungsstichtag beziehungsweise kurz danach dann die originäre Dividende, der hat in Prinzip kein Problem.

00:28:54: Früher war es so, der Emitent hat den Steuereinbehalt vorgenommen und hat dann die Netto-Dividende über die Depotbank an den Aktien innerhalb ausgezahlt.

00:29:06: Und bei der Dividendenkompensationszahlung ist das halt so... Das, wenn wir jetzt das mal von unseren Antragsteller aus betrachten als bei WZST.

00:29:16: Der hat die Aktien CumEx erworben.

00:29:20: Das heißt über den Dividend-Stichtag, d.h.

00:29:23: Trade Date also der Handelstag war vor oder am Hauptversammlung-Stichtag Und die Lieferung, was für Börsel nicht dann für gewöhnliche zwei Tage gedauert hat.

00:29:37: Die Lieferungen war nach dem Dividenden-Stich da und die Partei vorher... Also das ist ein sogenannter Lehrverkäufer.

00:29:48: also in der Praxis wurde es tatsächlich über mehrere Kontrahenten noch ausgedehnt um nachher die Transaktionskette zu verschleiern.

00:29:56: aber ich fasse das erst mal kurz.

00:29:57: Der Lehrverkäufer hat dann die Aktien erst nach dem Dividendenstichter erworben.

00:30:06: Also das heißt, er hatte zum Zeitpunkt wo er das Cum-Ex-Geschäft mit den Antragsstellern getätigt hatte, hatte er selbst diese Aktien gar nicht im Depot.

00:30:16: Das ist ein sogenannte Lehrverkauf und dann war es in diesem Fall halt auch einen ungedeckten LehrverKauf.

00:30:22: Das heißt, der hat sowohl das schuldfächtliche als auch das Erfüllungsgeschäft nach dem Hauptversammlungsstichtag getätigt, also sich eingedeckt mit den Aktien die er dann an den Antragsteller weiter liefern musste.

00:30:37: Und dadurch hatte der Lehrverkäufer im Prinzip diesen Bruch in einer Kompensationskette ausgelöst.

00:30:45: das heißt er hat auch ja keinen Anspruch auf eine originäre Dividende gehabt weil er ja das Geschäft danach abgeschlossen hat.

00:30:54: Er hatte aber die Verpflichtung an den Antragsteller eine Kompensationszahlung zu leisten.

00:31:00: Und dann ist der Lehrverkäufer hingegangen und hat im Prinzip einer Netto-Zahlung, also er war dann verpflichtet so wie der Emittent bei der Originärin Dividende musste Der Lehrverkäufer bei der Kompassationszahlungen Dann die Ersatzzahlung leisten, über seine Depot-Bank, über Kliastream als Sammelverwahrer an den Antragsteller.

00:31:26: Wo hat das dann weitergeleitet?

00:31:28: Und er hat die Zahlung direkt netto geleistet.

00:31:33: Das heißt ... Den Steuereinbehalt hätte normalerweise der Depotbank des Lehrverkäufers vornehmen müssen.

00:31:41: im Gesetz stand aber drin dass Verkaufsauftrag ausführende inländische Kreditsinstitut tun muss, also in Richtung Flüchtiger ist.

00:31:55: Und dann sind die, also die Beteiligten hingegangen und haben die Verwahrung bei einer ausländischen Depot Bank vorgenommen so dass dann im Prinzip keine Entrichtungspflicht möglich war und dadurch das aber der Lehrverkäufer direkt von vornherein eine Nettozahlungen geleistet hat ist das erst mal nicht aufgefallen.

00:32:16: Jeder dachte, irgendwo hat der Steuereinweit stattgefunden so wie es das Gesetz eigentlich vorsah also der Steuerabzug Bayer gesetzlich definiert.

00:32:27: nur die Entrichtungspflicht war ein bisschen schwierig und für den ich sag mal die Steuerbescheidigen oder die Dividenden abrechnungen war dann aber nicht dieselbe die Deporbank verantwortlich sondern die Depo-Bahn des Antragstellers viel dann im Prinzip auseinander.

00:32:46: Und so hat man das im Prinzip ausgenutzt, dass man eine Zahlung geleistet hat und man im Prinzip davon ausgeht, dass der Steuereinwalt stattgefunden hat und hat er aber nicht.

00:33:01: Dadurch, dass die alle zusammen agiert haben und das alles abgesprochen war ist dann der Antragsteller hingegangen hat die Steuererstattung bekommen.

00:33:12: Der Gewinn hat aber eigentlich ursprünglich erstmal der Lehrverkäufer gemacht und er wurde dann über Absicherungsgeschäfte, die getätigt wurden.

00:33:22: Also die Privatgeschäften um im Prinzip das Marktrisiko rauszuschließen wenn man die Aktien in den Kreislauf gehandelt hat, wurde darüber also im Prinzip ein unüblicher Preis vereinbart und dann einen Teil des Gewinns an den Antragsteller weitergehen oder auch teilweise alle

00:33:40: zusammengearbeitet haben, da kann man nicht einfach so alleine machen.

00:33:44: Man muss das schon mit ein paar anderen Leuten zusammenmachen.

00:33:47: Ja also man kann natürlich auch so einen Cum-Ex-Beschäft auslösen und versehentlich bleibt dann der Steuerabzug aus weil es halt gesetzlich halt so schwierig war.

00:34:05: aber diese Gewinnverteilung kann man teilweise schon anhand von Unterlagen dann auch nachvollziehen und, ich sage mal so ein sogenanntes Dividendenlevel berechnen.

00:34:18: Und daran erkennt man dann schon dass da auf jeden Fall der Gewinn verteilt wurde.

00:34:27: Also die ganze Geschichte, Sie hätten ja schon gesagt damals und das war so und der Gesetzgeber.

00:34:34: Das geht heute alles nicht mit.

00:34:35: also die gesetzlichen Lücken sind die soweit geschlossen dass man als Bundesbürger dann ruhig schlafen kann was die Steuern angehen?

00:34:43: Ja ich hoffe da wird nichts übersehen.

00:34:46: Zumindest was jetzt das klassische Cum-Ex-Modell angeht, ist es so dass ab dem Jahr zwölf bis da Gesetzesänderungen gab und dann hat man im Prinzip den Steuerabzug also die Entrichtungspflicht auf die letzte inländische Stelle verlegt.

00:35:04: Das heißt soweit die Zahlung ins Ausland geht wäre dann zum Beispiel nach dem Clearstream als letzte in ländliche Stelle verpflichtet dann den Steuerabsuch vorzunehmen.

00:35:16: Ja, dadurch... es gibt jetzt auch keinen Auseinanderfallen mehr zwischen der Ausständsteuerbescheinigung und Steuerabzug.

00:35:21: Und dadurch dürfte das eigentlich nicht mehr möglich sein.

00:35:26: Aber gut, das gibt's herrlich.

00:35:29: Ja genau!

00:35:29: Die kriegen ja auch viel Geld um, ich sag mal solche Steuermodelle zu entwickeln.

00:35:37: Es gibt ja auch noch Cum-Cum und wahrscheinlich gibt es auch andere Modelle die

00:35:45: wir noch gar nicht kennen.

00:35:47: Gut, aber die Cum-Ex-Geschichte.

00:35:48: Da machen wir jetzt einen Hakenhändler und der Lars Stringberg kriegt jetzt also Bundesfinanzminister momentan.

00:35:55: Er kriegt dann hoffentlich auch noch seine Steuern aus diesen Geschäften zurück damit er wieder was hat.

00:36:02: Ich würde gerne noch mit Ihnen sprechen über den Bereich Pflege.

00:36:07: Sie haben ja in Nebentätigkeit sozusagen eine Pflegehelferin gemacht.

00:36:11: Also ich sage mal ganz normale Pflegarbeit oder Was haben Sie da genau konkret gemacht?

00:36:18: Ja, also ich habe das schon mal mit achtzehn drei Jahre gemacht.

00:36:22: Da hatte ich damals Volschmann mein Führerschein finanzieren und hatte dann auch eine Stelle gesehen.

00:36:28: Motorradführerscheine!

00:36:30: Motorrad- und Auto.

00:36:33: Genau, das habe ich zusammengemacht.

00:36:34: Und ja, ich hatte die Stellenanzeige in der Zeitung damals noch gelesen und dachte eigentlich... Also es war eine mehrfach mehr verbinderten Blindenheim damals.

00:36:48: Und ich dachte eigentlich auch, ich soll die... Ich weiß nicht wahrscheinlich habe ich mir die Stellenanzeige richtig durchgelesen, aber ich dachte es soll die Bewohner da ein bisschen unterhalten, Essen anreichen und so.

00:36:58: Und dann kam ich dann morgens ans Muspetieren und dann ist man mit mir direkt die Bohner weggegangen und duschen und alles.

00:37:06: Da war ich ja achtzehn damals.

00:37:08: Das war schon erstmal so okay.

00:37:09: das ist was ganz anderes und einen Blick hatte ich noch nicht.

00:37:16: Schad musste dann echt erst mal in der Nacht darüber schlafen, mache ich das.

00:37:20: Und dachte mir dann... Also es schadet ja nicht!

00:37:23: Ich kann immer noch damit aufhören und ich möchte das mehr anschauen.

00:37:27: Da bin ich tatsächlich drei Jahre geblieben.

00:37:30: Ich hatte damit dann glaube ich aufgehört als kurz bevor ich meine Ausbildung beendet hatte zur Automobilkauf-Frau weil das zeitlich auch ein bisschen zu stressig wurde.

00:37:40: Mir hat das damals schon gefallen Also in diesem sozialen Bereich, aber halt als Ausgleich.

00:37:46: Ich hätte mir das jetzt nicht Hauptberufig vorstellen können.

00:37:50: und dann hatte ich nach dem Studium irgendwann auch noch mal überlegt, eigentlich könntest du ja nochmal in den Bereich was suchen und hab dann im Altenheim jedes zweite Wochenende samstags Sonntag da dann in der Pflege gearbeitet hat wirklich die Bewohner morgens wecken pflegen, duschen, essen anreichen.

00:38:16: Also alles

00:38:19: was dazugehört dann auch?

00:38:20: Meine Mutter hat hier ihre letzten Jahre ja zwei drei vielleicht auch immer so im Wechsel zwischen Krankenhaus zu Hause und im Pflegeheim verbracht, deswegen nämlich da so Einblicke bekommen in die Branche.

00:38:36: Und jetzt ist es bei Ihnen schon ein bisschen her.

00:38:38: aber nichtsdestotrotz, das ist ja ein Bedarf, ich finde es mal einige zu Boomer Generationen, so denke die dann auch mehr oder weniger gepflegt werden müssen und vielleicht nicht alle Kinder das denn leisten können weil sie selber wieder eigene Kinder haben oder beruflich eingespannt sind oder was auch immer.

00:38:55: Da kommt ja schon noch eine Welle auf uns zu Und ich hatte jetzt kürzlich, das muss sich jetzt nochmal dran denken als wir diesen Interview-Termin hatten noch gehört.

00:39:08: Also China ist ja ziemlich weit mit Robotern und so, dann laufen jetzt irgendwelche Roboter da Machathon.

00:39:13: Das machen die wohl schon ein bisschen länger aber auch in so einer Qualität dass man sagen kann also neunzigfünfundneunzig Prozent im Ziel an!

00:39:20: Auch natürlich mit fantastischen Zeiten.

00:39:23: Und ich hätte das gelesen und in dem Kontext fiel dann, dass China auch denkt die Roboter einzusetzen.

00:39:32: In der Pflege.

00:39:35: Wie kann das denn funktionieren?

00:39:38: Meinen sie, dass es sinnvoll ist oder geht das überhaupt?

00:39:41: also kein Roboter wie Sie gerade sagten diese Tätigkeiten?

00:39:44: Ich weg die auf ja das geht vielleicht noch und dann bringe ich den Essen und ich dusch die und was da sonst noch so zu machen ist.

00:39:51: Kann er einen Roboter leisten?

00:39:52: über?

00:39:52: Das ist eine gute Frage.

00:39:54: Ich stell es mir sehr schwierig vor, ich denke auch dass das Zwischenmännliche dabei ja dann total verloren geht weil also ich war jetzt zum Beispiel auf einer Demendenstation und es war halt so schon immer schwierig auch mal zwischendurch mit den Bewohnern auch mal Zeit für einen Plausch zu haben, weil man da wirklich teilweise acht oder noch mehr Bewohner morgens fürs Frühstück fertig machen musste.

00:40:20: Und die sind hier alle schon sehr hilfsbedürftig und können nicht mehr alleine aufstehen.

00:40:24: und ja also ich weiß nicht wie ein Roboter das machen soll.

00:40:29: Ich fände es aber glaube ich auch nicht gut und ich glaube auch nicht dass was die Lösung ist sondern ich glaube einfach der Beruf.

00:40:37: Also wenn ich jetzt überlege, wie oft ich dann angerufen wurde.

00:40:40: Kannst du doch nochmal an den anderen Wochenende kommen und hier und da?

00:40:43: Und das war ja nur mein Nebenjob.

00:40:45: Ich glaube eher, dass ist so ein bisschen das Problem gewesen, dass viele die halt der Hauptberuflich dann arbeiten.

00:40:50: Die arbeiten dann zwei drei Wochen oder noch länger durch ohne einen einzigen freien Tag.

00:40:55: Die kommen da morgens an.

00:40:56: teilweise hieß es dann Ja Du musst dich bitte umziehen aber die Arbeitszeit fängt halt erst dann und dann an zu zählen.

00:41:06: Also das andere war dann privat vergnügen, was ja so eigentlich auch nicht richtig ist und der Stressfaktor zu wenig Personal.

00:41:15: Wenn jemand krankes hat, ist es schon ein Problem Und ich glaube da müsste man eher etwas machen.

00:41:21: Ich glaub dass da bringt auch nichts Dass die... dass man in dem Beruf mehr verdient Das hat man ja auch schon.

00:41:31: Ich glaube einfach, dass die grundsätzlichen Arbeitsbedingungen da nicht so ideal sind.

00:41:35: Also ich hätte auch keine Lust... man kann ja wirklich dann nur von Monat zu Monat privat auch planen und schon wenn man irgendwas unternehmen möchte muss warten bis der Schichtplan raus ist und dann kann sich trotzdem noch mal jederzeit was dran ändern.

00:41:50: Und dann wächst jetzt von einem Tag spät im nächsten Tag früh und das ist natürlich für den Körper auch sehr anstrengend.

00:41:58: Daran müsste man wahrscheinlich was ändern und ich glaube nicht, dass ein Roboter das erledigen kann.

00:42:04: Also man möchte sich ja auch nicht wie irgendwie einen Gegenstand fühlen.

00:42:07: da sind hier immer noch Menschen.

00:42:10: Ich habe da jetzt gerade so ein bisschen das Bild im Kopf hier von Star Wars.

00:42:15: Kennen Sie das?

00:42:16: Die Star-Wars-Reihe, hier so R-II D-II und C-III Kilo.

00:42:20: Und die

00:42:20: hab ich jetzt gerade... also mir fällt es jetzt gerade einfach so ein, weil sie sagt dann Roboter kann das nicht leisten.

00:42:24: Also weiß ich wenn die jetzt so ankommen würden oder die sind doch immer nett und sind bereit gewesen.

00:42:29: Wenn die einen jetzt so pflegen, jedenfalls sinnvoll auch nicht launisch.

00:42:32: Die kann man vielleicht immer als gute Laune einprogrammieren oder irgendwie sowas.

00:42:36: Also, ich bin es

00:42:38: schwierig.

00:42:38: Man musste dann auch voraussetzen, dass der Bewohner noch alles mitbekommt und mitmacht wenn der Roboter irgendwas sagt und dir vielleicht sein Roboterarm reicht.

00:42:54: Du solltest daran festhalten oder was weiß ich?

00:43:00: Schwierig!

00:43:01: Ich glaube das stellt man sich ein bisschen zu einfach vor...

00:43:05: Wir werden sehen.

00:43:07: Hier sind ja immer sehr fortschrittlichen Anführungszeichen, was so etwas angeht.

00:43:12: Mal gucken wie das dann in zehn Jahren so aussieht und wenn man unser Interview hört, dann schmunzelt man vielleicht da drüber, dass wir da gerade so philosophiert haben.

00:43:21: Also

00:43:21: ich glaube für Tätigkeiten ist es auch für die Fachkraft... eine körperliche Belastung, wenn man da die Bewohner aus dem Bett tragen muss.

00:43:33: Man hat zwar auch dann Lifter, sie Unterstützung teilweise oder macht das zu zweit.

00:43:39: Vielleicht für solche Tätigkeiten dass man das dann irgendwie einfacher umgesetzt bekommt.

00:43:43: Das könnte ich mir schon vorstellen.

00:43:46: aber also ich glaube so ganz den Menschen kann man da nicht ersetzen und sollte man auch wirklich nicht.

00:43:52: Aber vielleicht so ein Hilfsrobotscher, wie es gerade angedeutet hat.

00:43:55: Das wird noch technisch gleich eine Lösung sein irgendwie.

00:43:57: Ich glaube die werden auch also kommen... Also es werden die Dinger werden irgendwie kommen wo sie dann nachher eingesetzt werden.

00:44:03: Ich will gar nicht wissen, weil Star Wars haben wir nämlich auch diese ganzen Sturmtruppler und so die dann für Kriege eingesetzt werden.

00:44:10: Ich wollte tatsächlich auch schon Tätigkeitsfälle

00:44:12: irgendwie

00:44:14: schon vorstellen.

00:44:15: aber bei so einem Hilfsroboter in der Pflege, das ist wahrscheinlich auch gar nicht mehr so teuer.

00:44:20: Die könnte man vielleicht an so einen Pfleger mitgeben und dann hat jeder da sein und kann den so programmieren was er machen und tun kann.

00:44:28: Wir sind gespannt wie das aussehen wird.

00:44:30: ins Szenen.

00:44:32: Ich sage Ihnen vielen herzlichen Dank, dass Sie mitgemacht haben.

00:44:35: Wir haben eine ganze Menge Input auch für junge Leute, die jetzt gerade nach der Schule überlegen was sie machen wollen.

00:44:43: Ich glaube da haben Sie eine ganze Palette geliefert und dann kann jeder vor dem Hintergrund entscheiden, was er denn tun kann.

00:44:50: Frau Walbe, ich sage vielen Dank und alles Gute für die Zukunft!

00:44:54: Vielen Dank.